Eine Wohlfühloase entstand im Eichsfeld
 
Tiftlingerode feierte mit 600 Gästen die Einweihung des neuen Gemeindezentrums St. Nikolaus
 
Über 600 Gäste feierten in zwei Tagen die feierliche Eröffnung des neuen Gemeindezentrums St. Nikolaus, das nach einer Bauzeit von zehn Monaten am 1. Februar von Dechant Wigbert Schwarze geweiht wurde. Dieses Modellprojekt für das Bistum Hildesheim - die katholische Kirchengemeinde St. Cyriakus, das Bistum Hildesheim sowie die Stadt Duderstadt mit dem Ortsrat Tiftlingerode standen Pate - bezeichnete Dechant Schwarze als eine Wohlfühloase. Das Bonifatiuswerk leistete bei diesem Vorhaben finanzielle Unterstützung. Dies wurde in zahlreichen Redebeiträgen gewürdigt.
 
Begonnen hatte der Einweihungstag mit einem Festgottesdienst in der St. Nikolaus-Kirche. Dechant Schwarze fand lobende Worte für das Engagement der Tiftlingeröder, neue Wege zu gehen und dieses auf ca. 700 000 Euro veranschlagte Projekt umzusetzen.
 
Zu den zahlreichen Gästen zählten auch Duderstadts Bürgermeister Thorsten Feike, Baudirektor Norbert Kesseler vom Bistum Hildesheim, der Landtagsabgeordnete Thomas Ehbrecht, Andreas Ochmann vom Amt für Landesentwicklung sowie zahlreiche Vertreter der kirchlichen Gremien. Ortsbürgermeister Gerd Goebel, zugleich Vorsitzender des Bauausschusses, stellte das neue Gemeindezentrum vor. Es entstanden ein Saal für über 150 Personen, ein Jugend- und Gruppenraum sowie eine moderne Küche mit Schank- und Kühlraum. Die neue Terrasse ist über 60 Quadratmeter groß und bietet eine herrliche Blick in die Eichsfelder Landschaft.
Die Tiftlingeröder versprechen sich vom neuen St. Nikolaus-Zentrum eine Belebung des kirchlichen Lebens und wollen zahlreiche Kulturevents anbieten. Inzwischen liegen bereits 15 private Buchungen vor.
 
Dank sagte Goebel dem Bauauausschuss mit Regina Gehrt, Hannes Dornieden, Antonius Lillpopp, Alexander Nolte, Klaus Deppener und Ulrich Werner für die großartige Unterstützung, aber auch dem Amt für Landesentwicklung, Bonifatiuswerk, der Volksbank Mitte, der Sparkasse, dem Bistum Hildesheim, dem Ortsrat sowie allen Spendern.