Freitag, 23. April 2021 

 

TV-Team dreht auf 
dem Spielplatz in Tiftlingerode

Filmischer Rückblick auf die Aktion „1000 für Tiftlingerode“

 

Von Britta Eichner-Ramm

Kinder und Familien aus Tiftlingerode auf dem Spielplatz beim Gemeindezentrum mit (rechts) Ortsbürgermeister Gerd Goebel und seinen Stellvertretern Klaus Deppner (vorn) sowie Christopher Koch (hinten).Foto: Niklas Richter

Tiftlingerode. Mit der Aktion „1000 für Tiftlingerode“ hatte _die Duder-städter Ortschaft im Jahr 2004 eine bundesweit beachtete Aktion gestartet, um die Einwohnerzahl zu erhöhen und die 1000er-Marke zu erreichen. Ob das gelungen und wie die aktuelle Situation in dem Pferdeberg-Dorf ist, wollte jetzt ein Team des NDR wissen und erschien deshalb am Dienstag zu Dreharbeiten auf dem Spielplatz unterhalb des neuen Gemeindezentrums.

Einer der Gesprächspartner war Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU). Er erinnert sich, was es mit der Aktion „1000 für Tiftlingerode“ auf sich hatte: „Wir wollten damals vor allem unseren Grundschulstandort sichern“, sagt Goebel. Der habe nämlich aufgrund sinkender Schülerzahlen auf der Kippe gestanden.

Familien gewinnen

Die Verantwortlichen in Tiftlingerode ließen sich damals einiges einfallen, um für neue Einwohner – vor allem Familien – zu werben. Das hätte Erfolg gehabt und man habe dem 1000. Einwohner ein Präsent überreichen können. Und auch heute noch heiße die Ortschaft jeden Neubürger willkommen, betont der Ortsbürgermeister. Es gebe fünf Spielplätze, ein neues Baugebiet und ein neues Gemeindezentrum. Und auch die Grundschule ist noch im Ort. Eine Neuauflage der Aktion „1000 für Tiftlingerode“ – der Duderstädter Ortsteil hat zurzeit wieder nur noch etwa 880 Einwohner – wäre laut Goebel denkbar, „aber unter anderen Bedingungen“.

Es werde zum Beispiel durch Baumpflanzungen viel für Umwelt und Klimaschutz getan, und mit dem Gemeindezentrum stehe den Bürgern ein Treffpunkt und ein Ort für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung – sobald das die Corona-Auflagen wieder ermöglichten, berichtet der Ortsbürgermeister. Und, so kündigt Goebel an: „Wir wollen digitales Dorf werden und haben uns für das Programm des Landkreises angemeldet.“

 

 

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